Vivaldi-Quartett (Streichquartett)

Die vier Instrumente des Streichquartetts (zwei Violinen, eine Bratsche und ein Cello) vereinen sich zu einem faszinierenden, harmonischen Gesamtklang, der durch das fein abgestimmte Zusammenspiel der Musiker*innen entsteht. Diese überzeugen nicht nur durch hohes technisches Niveau, sondern auch durch ihre Musikalität und ihr tiefes Verständnis der Werke. Ihr Zusammenspiel ist so gut aufeinander abgestimmt, dass die Musik wie von einem einzigen Instrument zu klingen scheint.

Darüber hinaus zeichnet sich das Vivaldi-Quartett durch seine Spielfreude und Leidenschaft aus, mit der die vier jungen Musiker*innen auf der Bühne agieren. Ihr Klang ist lebendig, vielschichtig und von einem intensiven emotionalen Ausdruck.

Sean Morrison-Grafe ist Violinist und Musikpädagoge aus Ayr, Schottland. Er studierte Violine am Royal Northern College of Music und am Royal Birmingham Conservatoire bei Leland Chen, Caroline Pether und Simon Smith. Sean verfügt er über umfangreiche Erfahrung in Orchester-, Solo- und Kammermusik und konzertierte bereits mit renommierten Ensembles wie der Manchester Camerata, der Elbland Philharmonie Sachsen und der Berliner Bach-Gesellschaft. Als Gründungsmitglied des Saorsa Quartetts konzertierte er an verschiedenen Spielstätten in den West Midlands, wirkte an mehreren Weltpremieren mit und ist Preisträger des renommierten Sylvia-Cleaver-Kammermusikpreis der Royal British Chambers (RBC).

Viola Breuer studierte Violine an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Susanne Rabenschlag und an der Hochschule für Musik Saar bei Prof. Joshua Epstein. Den Schwerpunkt ihres Studiums legte sie auf die Kammermusik. Sie spielt bundesweit in mehreren Orchestern und Ensembles, u.a. der Sinfonietta Dresden und dem Musica Sancta Ensemble Berlin, außerdem spielte sie bereits mit renommierten Orchestern wie der Elbland-Philharmonie Sachsen und dem Kurpfälzischen Kammerorchester.
Als Solistin oder mit kammermusikalischer Besetzung bei unterschiedlichen musikalischen Festspielen und Konzertreihen wie dem Kammermusikfestival Berlin, den Darmstädter Residenzfestspielen, und dem Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Vincent Blechschmidt begann im Alter von 5 Jahren Violine zu spielen. Mit 10 Jahren wurde er in die Begabtenförderung des Landes Sachsen aufgenommen und bereits mit 14 Jahren in die Nachwuchsförderklasse der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig. Nachdem er die Bratsche für sich entdeckt hatte, studierte er Viola in Dresden an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in der Klasse von Professor Vladimir Bukač. Im Rahmen seines Studiums beschäftigte er sich schwerpunktmäßig mit Kammermusik.

Helena Ranck studierte Violincello an der Michigan State University bei Suren Bagratuni und schloss ihr Bachelorstudium with Honor ab. Im selben Jahr begann sie ein Zertifikatsstudium an der Musikhochschule Münster bei Prof. Matias de Oliveira Pinto, anschließend setzte sie ihr Studium im Masterstudiengang „Musik und Kreativität“ fort und schloss ihr Konzertexamen ebenfalls in Münster ab. Sie absolvierte Orchesterpraktika beim Israel Symphony Orchestra Rishon LeZion und beim Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck und spielte bereits zwei Jahre im Philharmonischen Orchester der Stadt Trier.